kennen Sie das? Irgendwann gefällt einem der alte Online-Shop nicht mehr.
Das erste, was dem Betreiber normalerweise auffällt, ist, dass das Design seine besten Jahre hinter sich hat – ok ein paar Jahre (gefühlte Jahrzenhnte) hat es ja auch schon auf dem Buckel.
Dann denkt man also über ein Redesign nach. Entwürfe werden gemacht, Ideen gesammelt. Übersichtlicher soll es werden, ansprechender und ja, natürlich auch moderner.
Und dann? Dann stellt man fest, mit einem neuen Design alleine gewinnt man keinen Blumentopf mehr – auch die Funktionalität muss zeitgemäß sein.
Web 2.0? Tag-Clouds der Suchbegriffe oder von Kunden vergebener Tags. Bewertungs-Funktion, Filtermöglichkeiten, eine bessere, logischere und intelligentere Suche, mehr Zahlungsarten und vieles mehr.
Irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem man feststellt, dass vieles mit der alten Technik gar nicht mehr möglich ist. Der alte Shop kann vieles gar nicht. Also kommt nun der Gedanke an ein neues System. Anforderungslisten werden erstellt, umgeworfen, erweitert oder auch unnötiges gestrichen.
Am Ende steht der Traum-Shop – zumindest gedanklich. Und dann geht es an die Umsetzung. Ok, vieles klang toll, aber wie kann man das alles umsetzen? Und was ist mit den alten Seiten, mit den vielen Infos, die man seinen Kunden schon geboten hat? Die sollen übernommen werden, wegen der Suchmaschinen die Links möglichst erhalten werden, das alles aber unter voller Integration des Shop-Systems in den Content-Bereich. Also kommt nur ein ausgereiftes CMS und ein ausgereifter Shop in Frage – die eierlegende Wollmilchsau…
Warum ich das alles schreibe? Nun ich sitze gerade für zwei Shops an so einer Rundum-Erneuerung. Ja, es ist ein verdammt großer Aufwand. Es kostet mich viel Zeit, viel Nerven, viele Stunden Schlaf – aber es lohnt sich!
Gehen Sie das Wagnis ruhig auch ein. Am Ende steht ein besserer Shop, vielleicht Ihr persönlicher Traum-Shop, vielleicht wirklich die eierlegende Wollmilchsau.
Vor allem aber, werden Sie Ihren Besuchern und Kunden am Ende ein besseres Einkaufserlebnis präsentieren können. Das – und der daraus sicherlich resultierende Umsatz
– ist den Aufwand sicher wert. Also ran an das Projekt – und bitte nicht verzweifeln…
In der aktuellen Ausgabe der Internet World Business dreht sich vieles um das Thema „Konversionsraten“. Unter der Konversionsrate versteht man den Prozentsatz der Besucher eines Online Shops, die am Ende auch Produkte in diesem Shop bestellen.
Naturgemäß erscheinen den meisten Shop-Betreibern ihre Konversionsraten viel zu gering, oft wird von Raten zwischen 0,5 und 1% gesprochen, von 3% als dem großen Ziel. Ob die eigenen Raten aber wirklich schlecht waren oder die Konkurrenz soviel besser, darüber musste man sich am Ende doch meist in Spekulationen ergehen.
Einer neuen Studie des E-Commerce Spezialisten Web Arts zufolge, die als Aufhänger in der Internet World Business dient, wären die oben genannten Zahlen wirklich nicht sehr gut und auch eine Rate von 3% zu übertreffen wäre sehr gut möglich, gerade wenn man sich an den Erfolgen US-amerikanischer Shops, deren Raten teilweise im mittleren zweistelligen Bereich liegen sollen, orientiert.
Auch wenn die Zahlen des Artikels alles in allem noch recht abstrakt wirken und nicht sicher ist, wie zuverlässig sie sind (zum Beispiel wird die Frage nicht beantwortet, welche Shops für die Studie herangezogen wurden, oder ob vielleicht vor allem Shops an der Studie beteiligt waren, die gerne mit ihren guten Raten protzen wollten).
Aus einer anderen Sicht ist die Studie aber von viel greifbarerem Interesse für die normalen Shop-Betreiber. Sie räumt nämlich gründlich mit dem weitverbreiteten Irrglauben auf, dass die Besucher von Online Shops vor allem im Bestellprozess aussteigen würden und hier besonders viele Optimierungsmöglichkeiten lägen. Das Gegenteil scheint der Fall: Wenn die Zahlen der Studie stimmen, dann steigt der Großteil der Besucher bereits vorher aus, 34% bereits auf der Startseite, weitere 24% in den Kategorieübersichtsseiten und weitere 33% auf den Produktseiten, so dass am Ende nur ca. 9% der Besucher überhaupt ein Produkt in den Warenkorb legen – wo dann bzw. im Bestellverlauf danach die restlichen 6% aussteigen, damit am Ende noch die Durchschnittsrate von 3% übrig bleibt.
Selbst wenn man, wie eingangs geschrieben, die verbleibende Konversionsrate von 3% nicht als absoluten Mittelwert ansehen kann, so zeigt die Studie doch, dass man mit einer Optimierung des eigenen Shops nicht erst da ansetzen sollte, wo die Besucher die eigentliche Bestellung durchführen, was oft als Allheilmittel postuliert wurde, sondern weit früher.
Wir haben in den letzten Einträgen ja schon etliche Zahlungsarten vorgestellt, uns dabei aber vor allem klassischen, nicht originären Online-Zahlungsarten gewidmet.
Für E-Shop-Betreiber von zunehmender Bedeutung sind aber auch Zahlungsarten, die vor allem im Online-Zahlungsverkehr Verwendung finden – und das in immer größerem Anteil. Eine der bekanntesten Zahlungsarten aus diesem Spektrum ist sicher PayPal. Daneben geht es heute um die noch relativ junge Zahlungsart Sofortüberweisung und das vor allem für Kleinbeträge beliebte ClickAndBuy
6. PayPal
PayPal gehört zum Ebay-Konzern und fand somit auch zu Beginn vor allem auf der bekannten Auktions-Plattform Verwendung. Von hier aus hat PayPal einen Siegeszug angetreten, so dass heute fast kein Shop-Betreiber mehr an der Zahlungsart vorbei kommt.
Benutzer können Zahlungen über PayPal mittels ihrer Kreditkarte, Bankeinzug oder durch Aufladen ihres PayPal-Kontos durchführen. Der Händler bekommt sein Geld dann von PayPal direkt, unter Berechnung einer prozentualen Gebühr, die vom Gesamtbetrag abgezogen wird. Für beide Seiten ist PayPal eine sehr sichere Zahlungsart. Der Händler erfährt sofort, ob die Zahlung des Kunden durch PayPal autorisiert wurde und kann somit seine Ware sicher verschicken, ohne großes Ausfallrisiko.
Der Kunde muss sich keine großen Sorgen machen, seine Kreditkarten –oder Bankdaten zu weit zu streuen, sondern hinterlegt die nur bei PayPal zur Abrechnung
7. Sofortüberweisung
Sofortüberweisung ist ein Zahlungssystem der Payment Network AG. Bei Wahl dieser Zahlungsart gelangt der Kunde am Ende des Bestellprozesses direkt auf einer Internet-Seite seiner Bank, wo er die Zahlung mittels Eingabe einer Pin und einer TAN-Nummer direkt auslösen kann. Der Händler wird über die erfolgte Zahlung informiert. Für den Händler bedeutet das die Sicherheit einer Vorkassen-Zahlung, für den Kunden aber, dass er nicht bis zum Geldeingang auf dem Händler-Konto warten muss, bevor dieser die Ware verschickt.
Die Gebühren, die für den Händler anfallen, sind dabei vergleichsweise gering.
8. ClickAndBuy
Das ClickAndBuy-System wird von der FIRSTGATE Internet AG bereitgestellt. Das Prinzip ist ähnlich wie bei PayPal. In der Vergangenheit hat ClickAndBuy vor allem im Bereich des Micropayment Verwendung gefunden. Zunehmend findet es aber auch bei jeder Form von Zahlungen Anklang, das System an sich liefert keinen Grund für eine Beschränkung auf Micropayments. Die User-Erfahrungen mit ClickAndBuy sind durchweg positiv und machen das System zu einer sicheren Alternative für alle Seiten.
Im letzten Eintrag haben wir Ihnen Zahlungsarten für Online-Shops vorgestellt.
Dabei ging es um die beiden klassischen Zahlungsarten Rechnung und Bankeinzug.
Heute wollen wir noch bei den Klassikern der Zahlung bleiben, dieses Mal geht es einerseits um die beiden vor der Warenübergabe wirksam werdenden Zahlungsarten Vorkasse und Nachnahme und des weiteren um die Kreditkartenzahlung.
3. Zahlung per Nachnahme
Die Zahlung per Nachnahme gibt dem Händler eine große Sicherheit, denn die Ware wird dem Kunden erst übergeben, wenn dieser an den Zusteller bezahlt.
Diese Sicherheit hat allerdings ihren Preis:
Mit der Zahlung an den Zusteller wird eine Nachnahmegebühr erhoben, die der Kunde zu zahlen hat. Da eine Vorabzahlung bei der Aufgabe des Paketes nicht möglich ist, wird diese Zahlungsart für Kunden natürlich recht unattraktiv. Deshalb sollte man sich als Händler, wenn man diese Art der Zahlung anbieten möchte für den Bonus der Sicherheit überlegen, ob man dem Kunden nicht schon bei der Wahl von Nachnahme einen kleinen Rabatt auf die Bestellsumme gibt.
4. Vorkasse
Ähnlich gestaltet sich dies bei der Vorkasse.
Für den Händler ergibt sich der Vorteil der Sicherheit, für den Kunden aber der Nachteil der Zahlung, bevor er die Ware erhalten hat – und hier sogar, bevor er sicher sein kann, dass der Händler auch liefert.
Um beim Kunden Vertrauen zu erzeugen bieten sich auch hier kleine Nachlässe an, oder die Zertifizierung des eigenen Shops durch Gütesiegel wie zum Beispiel von Trusted Shops oder dem TÜV.
5. Kreditkartenzahlung
Die Kreditkartenzahlung gilt als sicher – zumindest für den Händler.
Viele Kunden sind allerdings bei der Angabe ihrer Kreditkartendaten im Web immer noch skeptisch – aber auch hier nimmt die Akzeptanz weiter zu.
Was hingegen viele Händler (und auch Kunden zum Glück) nicht wissen, ist dass man Kreditkartenzahlungen fast genauso lange zurückgehen lassen kann wie Bankeinzüge.
Eine absolute Sicherheit ist also auch hier für den Händler nicht gegeben, aber gegenüber dem Bankeinzug fällt zumindest das Unterdeckungsrisiko des Kontos weitestgehend weg.
Dafür kosten Kreditkarten den Händler aber einerseits Gebühren, andererseits erfolgt die Gutschrift der Zahlung, je nach Anbieter, um bis zu 4 Wochen verzögert nach der Buchung.
In diesem Blog werde ich versuchen interessante Infos für Onlineshop Betreiber zusammenzutragen!
Es wird hier Informationen zu den Themen
Marketing (Partnerprogramme, Bannerwerbung, Werbung in den Suchmaschinen)
Suchmaschinenoptimierung
Hosting
Onlineshop Software
Versand
Kundenbindung
und weiteren Themen geben! Schauen Sie also ab und an mal vorbei!