Der EShop Blog

Ein Blog für OnlineShop Betreiber

Archive for Dezember, 2008

Zahlungsarten für Online Shops 2

Samstag, Dezember 20th, 2008

Im letzten Eintrag haben wir Ihnen Zahlungsarten für Online-Shops vorgestellt.
Dabei ging es um die beiden klassischen Zahlungsarten Rechnung und Bankeinzug.
Heute wollen wir noch bei den Klassikern der Zahlung bleiben, dieses Mal geht es einerseits um die beiden vor der Warenübergabe wirksam werdenden Zahlungsarten Vorkasse und Nachnahme und des weiteren um die Kreditkartenzahlung.

3. Zahlung per Nachnahme
Die Zahlung per Nachnahme gibt dem Händler eine große Sicherheit, denn die Ware wird dem Kunden erst übergeben, wenn dieser an den Zusteller bezahlt.
Diese Sicherheit hat allerdings ihren Preis:
Mit der Zahlung an den Zusteller wird eine Nachnahmegebühr erhoben, die der Kunde zu zahlen hat. Da eine Vorabzahlung bei der Aufgabe des Paketes nicht möglich ist, wird diese Zahlungsart für Kunden natürlich recht unattraktiv. Deshalb sollte man sich als Händler, wenn man diese Art der Zahlung anbieten möchte für den Bonus der Sicherheit überlegen, ob man dem Kunden nicht schon bei der Wahl von Nachnahme einen kleinen Rabatt auf die Bestellsumme gibt.

4. Vorkasse
Ähnlich gestaltet sich dies bei der Vorkasse.
Für den Händler ergibt sich der Vorteil der Sicherheit, für den Kunden aber der Nachteil der Zahlung, bevor er die Ware erhalten hat – und hier sogar, bevor er sicher sein kann, dass der Händler auch liefert.
Um beim Kunden Vertrauen zu erzeugen bieten sich auch hier kleine Nachlässe an, oder die Zertifizierung des eigenen Shops durch Gütesiegel wie zum Beispiel von Trusted Shops oder dem TÜV.

5. Kreditkartenzahlung
Die Kreditkartenzahlung gilt als sicher – zumindest für den Händler.
Viele Kunden sind allerdings bei der Angabe ihrer Kreditkartendaten im Web immer noch skeptisch – aber auch hier nimmt die Akzeptanz weiter zu.
Was hingegen viele Händler (und auch Kunden zum Glück) nicht wissen, ist dass man Kreditkartenzahlungen fast genauso lange zurückgehen lassen kann wie Bankeinzüge.
Eine absolute Sicherheit ist also auch hier für den Händler nicht gegeben, aber gegenüber dem Bankeinzug fällt zumindest das Unterdeckungsrisiko des Kontos weitestgehend weg.
Dafür kosten Kreditkarten den Händler aber einerseits Gebühren, andererseits erfolgt die Gutschrift der Zahlung, je nach Anbieter, um bis zu 4 Wochen verzögert nach der Buchung.

Zahlungsarten für Online Shops 1

Dienstag, Dezember 9th, 2008

Eine der wichtigsten Fragen bei der Einrichtung eines neuen Online-Shops ist die, nach den anzubietenden Zahlungsarten. Inzwischen gibt es hierbei eine nahezu unüberschaubare Vielfalt.
Einige der beliebtesten Zahlungsarten wollen wir hier und in den folgenden Beiträgen vorstellen, beginnend bei den „Klassikern“.

1. Rechnungszahlung:
Sicherlich bei Kunden die beliebteste Zahlungsart, aber für Händler mit einem massivem Ausfallrisiko verbunden. Es gibt Berichte von Online-Shops mit Zahlungsausfällen von mehr als 50% bei Rechnungen. Hier kann man vorbeugen, indem man zum Beispiel die Zahlung per Rechnung nur für Stammkunden anbietet, oder die Rechnungszahlung durch einen Vertrag mit einem Inkasso-Büro, das für Zahlungsausfälle aufkommt, absichert.
Beide Varianten sind aber auch nicht frei von Nachteilen. Bei der ersten Variante kann es durchaus vorkommen, dass ein Kunde zunächst eine kleine Bestellung aufgibt um in den Vorzug der zukünftigen Rechnungszahlung zu kommen und dann bei einer folgenden größeren Bestellungen nicht bezahlt.
Die zweite Variante verursacht, für die Gebühr an das Inkasso-Unternehmen, die sich meist prozentual am Umsatz orientiert, neue Kosten.

2. Bankeinzug
Vielen Online-Shop-Betreibern gilt der Bankeinzug oft noch als sichere Zahlungsart – dabei ist aber oft weniger bekannt, dass es auch bei diesem in etlichen Shops Zahlungsausfälle mit einem Anteil von mehr als 30% gibt.
Absichern kann man sich dagegen ähnlich wie gegen Rechnungsausfälle – mit ähnlichen Nachteilen.
Man sollte immer die Frist von 6 Wochen im Kopf behalten, in der Kunden Bankeinzüge zurückgehen lassen können. Einige Banken gehen nun sogar schon dazu über, die Gutschriften für Bankeinzüge auf dem Händlerkonto nur etappenweise oder sogar erst nach 6 Wochen zu buchen – Ausdruck der hohen Ausfallquote.

Wird fortgesetzt…