Der EShop Blog

Ein Blog für OnlineShop Betreiber
Februar 5th, 2010

Xovi für mehr Transparenz im Online Marketing Bereich

Das SEO Tool Xovi eröffnet Webmastern, Suchmaschinenoptimierern, Online Marketing Entscheidern, Werbe- und  PR-Agenturen und Backlinkverwaltern Möglichkeiten, die über die Funktionen herkömmlicher SEO Software hinausgehen.  

Xovi basiert auf einer analysierten Datenbasis von mehreren Millionen Suchbegriffen, gecrawlten Domains und URL´s. Zusammengesetzt aus drei unterschiedlichen Tools- SEO Tool, SEM Tool und Affilitate Tool- besticht Xovi durch das perfekte Zusammenspiel dieser drei Komponenten.  SEO Tool Xovi
Nutzer von Xovi erhalten dank dieser umfangreichen SEO Software einen Überblick über die Positionierung der eigenen Domain und über sämtliche Online Marketing Maßnahmen von Mitbewerbern. Wachstumspotentiale können dank der hilfreichen Funktionen, die das SEO Tool bietet, effizient genutzt werden. Xovi hilft schnell und einfach, die Besucherzahl und die Bekanntheit von Webseiten zu steigern. Die Kosten- und Zeitersparnis ist enorm. Wer eine SEO-Agentur beauftragt hat, kann mit Hilfe von Xovi die Arbeiten dieser Agentur überwachen, so dass die vorgenommenen Maßnahmen transparenter und verständlicher werden. Online Marketing Agenturen haben dank Xovi die Möglichkeit, ihre Kunden auf höchstem Niveau zu beraten und die verschiedenen Arbeitsschritte professionell umzusetzen. Dabei unterliegt das SEO Tool keinerlei Einschränkungen, weder bei der Domain- noch bei der Ranking-, Keyword- oder Backlink-Überwachung. Darüber hinaus überzeugt Xovi durch seine Individualisierbarkeit. Nutzer des SEO Tools haben die Möglichkeit, ihre eigenen Suchbegriffe der Datenbank hinzuzufügen. Diese werden in das System übernommen und können so einfach und komfortabel überwachen werden.

Das SEO Tool Xovi bringt Transparenz ins Online Marketing. Mit Hilfe dieser praktischen SEO Software können Fragen, die sich Verantwortliche aus den Bereichen Online Marketing, SEO und SEM jeden Tag aufs Neue stellen müssen, schnell und unkompliziert beantwortet werden.  Zum Anbieter: http://www.xovi.de/

Juni 24th, 2009

E-Commerce trotzt der Weltwirtschaftskrise

Wie man erst letztens in einer Studie „Webshopping 2009“ lesen konnte (Quelle-Trendstudie „Webshopping 2009“, http://www.presseecho.de/vermischtes/PE12422089298867.htm ), tätigten immerhin ca. 97% der Bundesbürger, die durchs Internet surfen, in den vergangenen 12 Monaten einen Einkauf im Netz. Vergleicht man diese Zahl mit der aus dem Jahr 2007, ergibt sich ein Anstieg von ca. 28%!Shopsiegel

Und der Trend hält an. Fast 88% aller Deutschen sind fest davon überzeugt, dass der Online Handel der Weltwirtschaftskrise trotzen  und darüber hinaus sogar weiter wachsen wird.

Wer dabei den Anschluss nicht verpassen will und seine Existenz am E-Commerce Markt langfristig sichern will, muss seinen Kunden aber schon etwas bieten!
Denn Maßnahmen gibt es genug. Ein gut durchdachtes und gut strukturiertes Design, seriöses Auftreten, die verschlüsselte Datenübertragung und vor allem und das in den letzten Jahren für Konsumenten immer wichtiger gewordene Anzeigen authentischer Kundenmeinungen.
Denn „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht“, oder anders ausgedrückt, wen man nicht kennt, dem vertraut man nicht. So oder so ähnlich lautet der Grundsatz vieler Online Shopper.
 
Gerade Kundenmeinungen helfen in sehr starker Weise das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und häufig sind es die authentischen Meinungen anderer, bereits zufrieden gewesener Kunden, die den Ausschlag für einen Kauf oder eben auch Nichtkauf geben.

Am einfachsten und effektivsten lässt sich das durch ein professionelles Kundenmeinungsmanagement, wie zum Beispiel von eKomi in die Realität umsetzen. Denn nicht nur die Kundenmeinungen allgemein, sondern auch die Gewissheit, dass diese echt und nicht manipulierbar sind, zählt dabei für Kunden. Dabei übermittelt das Shopsiegel, am besten gut sichtbar und gleich auf der Startseite platziert, von Anfang an Sicherheit und Vertrauen und lädt die Kunden ein, zum verweilen und shoppen.

Dabei ist es jedoch nicht nur die Einblendung von Kundenmeinungen auf den Shopseiten, die nachweislich zu mehr Kunden führen und so letztlich den Umsatz zu steigern, nein, das Feedback, das die Kunden bei 1Meinungsabgabe liefern, würde sonst einfach verloren gehen. Oder schlimmer noch! Es könnte in Foren ohne Ihr Wissen Ihren Ruf zu Nichte machen.
Gerade im E-Commerce, wo der Kontakt zwischen Kunde und Shop Betreiber eh schon auf ein Minimum reduziert ist, und man quasi keinen persönlichen Kontakt mit den Kunden hat, kann das Nichtbeachten von Kundenfeedback ganz schnell zum Ende der Existenz des Online Shops führen.

Kundenfeedback hilft! Sei es positiver, oder negativer. Beide Varianten sind wichtig. Auf der einen Seite auf neue Gegebenheiten, schnell reagieren zu können, auf der anderen Seite Schwachstellen im Shop aufzudecken und sich so immer weiterzuentwickeln. Denn: Stillstand bedeutet Rückgang!

Wer also als Gewinner aus der Krise hervorgehen will, sollte Kundenmeinungen beachten und das wertvolle Feedback der Kunden nutzen und Ihnen zeigen, dass Sie ernst genommen und verstanden werden. Es ist wichtiger denn je.

Text und Bildmaterial von M.H. eKomi Limited / Mehr Infos auf www.ekomi.de 

Juni 16th, 2009

Erfolgreich im Internet werben – Google AdWords

Die kleinen Anzeigen rechts neben den Suchergebnissen bei der Suchmaschine Google kennt wohl jeder. Google AdWordsMit ein wenig Fachkenntnis kann man durch diese Inserate zum erfolgreichen Verkäufer werden. Doch wer bestimmt die Platzierung der Anzeige? Was ist bei Google AdWords zu beachten, damit die Werbung erfolgreich wird?

Ein Konzept mit großer Wirkung

Das Internet ist heute das Medium, das unsere Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflusst. Da Google mit über 90% Marktanteil die führende Suchmaschine ist, lässt sich leicht abschätzen, dass auch Google AdWords eine wesentliche Bedeutung hat. Dieses Konzept bereitet für viele Verkäufer die geradezu ideale Ausgangssituation. Der Kunde sucht gezielt nach Produkten seiner Wahl. Taucht nun die Anzeige des eigenen Unternehmens auf, ist nur noch ein Klick auf diese notwendig. Gebühren für AdWords entstehen tatsächlich nur durch einen Klick. Da Google das Auftauchen der Anzeigen sinnvoll steuert, bringt das Konzept große Wirkung und zudem eine volle Kostenkontrolle. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Werbung erfolgreich ist.

Hilfreiche Tipps für die eigene Werbeanzeige

Der Informationsgehalt einer solchen AdWords-Werbeanzeige ist beschränkt. 25 Zeichen für die Überschrift, 35 Zeichen für den Werbeinhalt und 35 Zeichen für die Webadresse müssen ausreichen, um die Anzeige sinnig zu füllen. Dabei sollten immer die Motive, die den Käufer zu einem Klick animieren können, im Auge behalten werden. Allem voran sollte die Relevanz, also die zu bewerbende Thematik, klar definiert sein. Google setzt nach diesen Kriterien die Anzeigen möglichst passgenau.

Juni 10th, 2009

Apropos neuer Shop: 10 Dont’s für Online Shops, Teil II

und weiter geht es mit unserer Auflistung der Dinge, die Sie in ihrem Online Shop vermeiden sollten:

5. zu wenige Zahlungsmöglichkeiten
In Anlehnung an Punkt 4 sollten Sie nicht nur im Bezug auf Erstkunden darauf achten, nicht nur Vorkasse anzubieten, sondern natürlich grundsätzlich Ihren Kunden eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten anbieten, damit jeder das findet, dem er am meisten vertraut.
Einen Überblick über mögliche Optionen können Sie sich in unserer kürzlich veröffentlichten Liste von Zahlungsarten mit Beschreibungen der Vor –und Nachteile verschaffen.

6. bei der Zahlung auf andere Seiten umleiten
wir bleiben bei den Zahlungsarten: Versuchen Sie so viele Zahlungsarten wie möglich im Look Ihrer Seite darzustellen und so selten wie möglich auf die Seiten externer Anbieter umzuleiten. Das weckt weit mehr Vertrauen beim Kunden.

7. vom Kunden zu viele Pflichtangaben verlangen
Ja, Sie wollen wissen, wann Ihr Kunde Geburtstag hat und am besten auch noch, was er Netto verdient… NEIN! das wollen – und vor allem das sollen Sie nicht: Sie können durchaus dem Kunden die Möglichkeit geben, viele persönliche Angaben zu machen. Aber, analog zur Registrierung (Punkt 3): Sie dürfen es nicht zwingend verlangen. Erfragen Sie als Pflichtfelder von Ihren Kunden wirklich nur die Daten, die Sie benötigen! Den Geburtstag zum Beispiel nur in Bereichen, in denen das gesetzlich vorgeschrieben ist. Jedes Pflichtfeld zuviel schreckt Kunden ab.

8. eine hohe Zahl an Bestellschritten
viele Händler denken, Sie sollten die Bestellschritte auf möglichst viele Seite verteilen, um den Kunden auf einer Seite nicht mit zu vielen Notwendigkeiten zu überfrachten. Das ist falsch. Je geringer die Anzahl der Seiten, durch die sich ein Kunde klicken muss, umso höher ist die Konversionsrate und umso geringer die Abbrecherrate.

9. sich wie ein stationärer Händler verhalten
Internet ist Internet. Ladenschäft ist Ladengeschäft. Das Internet erfordert eigene Herangehensweisen. Passen Sie sich diesen an – und versuchen Sie nicht alle Erfahrungen aus Ihrem Ladengeschäft im Internet 1:1 übernehmen zu wollen.

10. Selbstzufrieden sein
Es gibt immer was zu verbessern an einem Online-Shop. Die Konversionsrate kann immer noch optimiert werden. Seien Sie nie zu zufrieden mit sich und Ihrem Shop. Ruhen Sie sich nicht auf den Lorbeeren aus – sondern gehen Sie ran: Es gibt viel zu verbessern!

Mai 27th, 2009

Apropos neuer Shop: 10 Dont’s für Online Shops

Wenn wir im letzten Artikel schon über das Thema eines neuen Online-Shops geschrieben haben, möchten wir jetzt auch einmal darauf hinweisen, was Sie bei ihrem neuen Online-Shops keinesfalls machen sollten…

10 Dont’s für Online Shops:

1. Intransparent sein
Ihr Shop sollte so transparent wie möglich sein. Legen Sie frühzeitig offen, wie hoch die Versandkosten sind, wie lange die Lieferzeiten, wie die Zahlungsmöglichkeiten – ohne dass der Kunde 10 Seiten AGBs durchwühlen muss.

2. Unehrlich sein
Schreiben Sie nicht bei jedem Produkt „das beste, das tollste und sowieso…“. Die Kunden möchten sachlich informiert werden, über Spezifikationen eines Produktes, über seine Vorteile, aber auch über seine Nachteile. Je weniger Werbesprache Sie einsetzen, je ehrlich Sie sind, desto mehr Vertrauen bekommen Ihre Besucher in Ihren Online Shop – und desto eher werden Besucher zu Kunden.

3. Bestellung nur bei Registrierung
Natürlich ist es schön, für den Shop-Betreiber, eine möglichst große Menge an fest registrierten Kunden zu haben. Aber manch ein Kunde möchte einfach mal schnell nur ein Produkt bestellen, ohne sich aufwendig zu registrieren, eine Bestätigungsemail abzuwarten etc.
Geben Sie Ihren Kunden diese Möglichkeit!

4. NUR Vorkasse
Klar, bei Neukunden den Versand auf Rechnung zu abzuwickeln stellt für Sie als Händler heute leider ein zu großes Risiko dar – und viele Kunden haben dafür Verständnis, wenn sie ihre Erstbestellung nicht auf Rechnung bekommen. Aber es muss nicht immer Vorkasse sein – denn warum sollte der Kunden Ihnen in Bezug auf die Lieferung vertrauen, wenn Sie ihm nicht trauen?
Es gibt viele Alternativen, die für beide Seiten sicher sind: PayPal, Kreditkarte, Moneybookers, Nachnahme etc. In unseren Beiträgen dazu können Sie einige Informationen lesen.
Und wenn es denn Vorkasse sein muss, bedanken Sie sich bei Ihren Kunden wenigsten mit einem kleinen Rabatt – und wenn es nur 2% sind.

… und weiter geht’s beim nächsten mal!

Und hier noch ein Webhosting-vergleich für Sie

April 29th, 2009

über die Neugestaltung eines Online Shops…

kennen Sie das? Irgendwann gefällt einem der alte Online-Shop nicht mehr.
Das erste, was dem Betreiber normalerweise auffällt, ist, dass das Design seine besten Jahre hinter sich hat – ok ein paar Jahre (gefühlte Jahrzenhnte) hat es ja auch schon auf dem Buckel.
Dann denkt man also über ein Redesign nach. Entwürfe werden gemacht, Ideen gesammelt. Übersichtlicher soll es werden, ansprechender und ja, natürlich auch moderner.
Und dann? Dann stellt man fest, mit einem neuen Design alleine gewinnt man keinen Blumentopf mehr – auch die Funktionalität muss zeitgemäß sein.
Web 2.0? Tag-Clouds der Suchbegriffe oder von Kunden vergebener Tags. Bewertungs-Funktion, Filtermöglichkeiten, eine bessere, logischere und intelligentere Suche, mehr Zahlungsarten und vieles mehr.
Irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem man feststellt, dass vieles mit der alten Technik gar nicht mehr möglich ist. Der alte Shop kann vieles gar nicht. Also kommt nun der Gedanke an ein neues System. Anforderungslisten werden erstellt, umgeworfen, erweitert oder auch unnötiges gestrichen.
Am Ende steht der Traum-Shop – zumindest gedanklich. Und dann geht es an die Umsetzung. Ok, vieles klang toll, aber wie kann man das alles umsetzen? Und was ist mit den alten Seiten, mit den vielen Infos, die man seinen Kunden schon geboten hat? Die sollen übernommen werden, wegen der Suchmaschinen die Links möglichst erhalten werden, das alles aber unter voller Integration des Shop-Systems in den Content-Bereich. Also kommt nur ein ausgereiftes CMS und ein ausgereifter Shop in Frage – die eierlegende Wollmilchsau…
Warum ich das alles schreibe? Nun ich sitze gerade für zwei Shops an so einer Rundum-Erneuerung. Ja, es ist ein verdammt großer Aufwand. Es kostet mich viel Zeit, viel Nerven, viele Stunden Schlaf – aber es lohnt sich!
Gehen Sie das Wagnis ruhig auch ein. Am Ende steht ein besserer Shop, vielleicht Ihr persönlicher Traum-Shop, vielleicht wirklich die eierlegende Wollmilchsau.
Vor allem aber, werden Sie Ihren Besuchern und Kunden am Ende ein besseres Einkaufserlebnis präsentieren können. Das – und der daraus sicherlich resultierende Umsatz ;-) – ist den Aufwand sicher wert. Also ran an das Projekt – und bitte nicht verzweifeln…

März 25th, 2009

…und Ihre Konversionsraten?

In der aktuellen Ausgabe der Internet World Business dreht sich vieles um das Thema „Konversionsraten“. Unter der Konversionsrate versteht man den Prozentsatz der Besucher eines Online Shops, die am Ende auch Produkte in diesem Shop bestellen.
Naturgemäß erscheinen den meisten Shop-Betreibern ihre Konversionsraten viel zu gering, oft wird von Raten zwischen 0,5 und 1% gesprochen, von 3% als dem großen Ziel. Ob die eigenen Raten aber wirklich schlecht waren oder die Konkurrenz soviel besser, darüber musste man sich am Ende doch meist in Spekulationen ergehen.
Einer neuen Studie des E-Commerce Spezialisten Web Arts zufolge, die als Aufhänger in der Internet World Business dient, wären die oben genannten Zahlen wirklich nicht sehr gut und auch eine Rate von 3% zu übertreffen wäre sehr gut möglich, gerade wenn man sich an den Erfolgen US-amerikanischer Shops, deren Raten teilweise im mittleren zweistelligen Bereich liegen sollen, orientiert.
Auch wenn die Zahlen des Artikels alles in allem noch recht abstrakt wirken und nicht sicher ist, wie zuverlässig sie sind (zum Beispiel wird die Frage nicht beantwortet, welche Shops für die Studie herangezogen wurden, oder ob vielleicht vor allem Shops an der Studie beteiligt waren, die gerne mit ihren guten Raten protzen wollten).
Aus einer anderen Sicht ist die Studie aber von viel greifbarerem Interesse für die normalen Shop-Betreiber. Sie räumt nämlich gründlich mit dem weitverbreiteten Irrglauben auf, dass die Besucher von Online Shops vor allem im Bestellprozess aussteigen würden und hier besonders viele Optimierungsmöglichkeiten lägen. Das Gegenteil scheint der Fall: Wenn die Zahlen der Studie stimmen, dann steigt der Großteil der Besucher bereits vorher aus, 34% bereits auf der Startseite, weitere 24% in den Kategorieübersichtsseiten und weitere 33% auf den Produktseiten, so dass am Ende nur ca. 9% der Besucher überhaupt ein Produkt in den Warenkorb legen – wo dann bzw. im Bestellverlauf danach die restlichen 6% aussteigen, damit am Ende noch die Durchschnittsrate von 3% übrig bleibt.
Selbst wenn man, wie eingangs geschrieben, die verbleibende Konversionsrate von 3% nicht als absoluten Mittelwert ansehen kann, so zeigt die Studie doch, dass man mit einer Optimierung des eigenen Shops nicht erst da ansetzen sollte, wo die Besucher die eigentliche Bestellung durchführen, was oft als Allheilmittel postuliert wurde, sondern weit früher.

Februar 25th, 2009

Zahlungsarten für Online Shops 3

Wir haben in den letzten Einträgen ja schon etliche Zahlungsarten vorgestellt, uns dabei aber vor allem klassischen, nicht originären Online-Zahlungsarten gewidmet.
Für E-Shop-Betreiber von zunehmender Bedeutung sind aber auch Zahlungsarten, die vor allem im Online-Zahlungsverkehr Verwendung finden – und das in immer größerem Anteil. Eine der bekanntesten Zahlungsarten aus diesem Spektrum ist sicher PayPal. Daneben geht es heute um die noch relativ junge Zahlungsart Sofortüberweisung und das vor allem für Kleinbeträge beliebte ClickAndBuy

6. PayPal
PayPal gehört zum Ebay-Konzern und fand somit auch zu Beginn vor allem auf der bekannten Auktions-Plattform Verwendung. Von hier aus hat PayPal einen Siegeszug angetreten, so dass heute fast kein Shop-Betreiber mehr an der Zahlungsart vorbei kommt.
Benutzer können Zahlungen über PayPal mittels ihrer Kreditkarte, Bankeinzug oder durch Aufladen ihres PayPal-Kontos durchführen. Der Händler bekommt sein Geld dann von PayPal direkt, unter Berechnung einer prozentualen Gebühr, die vom Gesamtbetrag abgezogen wird. Für beide Seiten ist PayPal eine sehr sichere Zahlungsart. Der Händler erfährt sofort, ob die Zahlung des Kunden durch PayPal autorisiert wurde und kann somit seine Ware sicher verschicken, ohne großes Ausfallrisiko.
Der Kunde muss sich keine großen Sorgen machen, seine Kreditkarten –oder Bankdaten zu weit zu streuen, sondern hinterlegt die nur bei PayPal zur Abrechnung

7. Sofortüberweisung
Sofortüberweisung ist ein Zahlungssystem der Payment Network AG. Bei Wahl dieser Zahlungsart gelangt der Kunde am Ende des Bestellprozesses direkt auf einer Internet-Seite seiner Bank, wo er die Zahlung mittels Eingabe einer Pin und einer TAN-Nummer direkt auslösen kann. Der Händler wird über die erfolgte Zahlung informiert. Für den Händler bedeutet das die Sicherheit einer Vorkassen-Zahlung, für den Kunden aber, dass er nicht bis zum Geldeingang auf dem Händler-Konto warten muss, bevor dieser die Ware verschickt.
Die Gebühren, die für den Händler anfallen, sind dabei vergleichsweise gering.

8. ClickAndBuy
Das ClickAndBuy-System wird von der FIRSTGATE Internet AG bereitgestellt. Das Prinzip ist ähnlich wie bei PayPal. In der Vergangenheit hat ClickAndBuy vor allem im Bereich des Micropayment Verwendung gefunden. Zunehmend findet es aber auch bei jeder Form von Zahlungen Anklang, das System an sich liefert keinen Grund für eine Beschränkung auf Micropayments. Die User-Erfahrungen mit ClickAndBuy sind durchweg positiv und machen das System zu einer sicheren Alternative für alle Seiten.

Februar 10th, 2009

Pflichtangaben für Textilienhändler

Für Online-Shops gibt es viele Dinge, die man beachtet werden müssen, wenn man teuren und unnötigen Abmahnungen entgehen möchte. Darunter fallen die leicht auffindbare Angabe von Versandkosten oder Grundpreisen bei nach Gewicht oder Volumen gepackten Produkten etc.
Für Textilienhändler, ob diese nun Kleidung, Bettwäsche oder auch andere Textilien wie Bezugsstoffe, Bodenbeläge, Futterstoffe oder Matratzen verkaufen ist vor allem die Angabe des Materials, aus dem die angebotene Textilware besteht besonders wichtig.
Gerade viele Textilwarenhändler, vor allem wenn sie nicht aus dem Kleidungsbereich kommen, wissen aber nicht um ihre umfangreichen Kennzeichnungspflichten und rennen so schnell in unerwartete Abmahnfallen. Eine sehr gute Zusammenfassung und Übersicht über die Pflichten eines jeden Online-Shops für Textilien findet man jetzt im Shopbetreiber Blog: http://www.shopbetreiber-blog.de/2009/01/30/achtung-verkauf-von-textilien-kann-zur-abmahnfalle-werden/

Dezember 20th, 2008

Zahlungsarten für Online Shops 2

Im letzten Eintrag haben wir Ihnen Zahlungsarten für Online-Shops vorgestellt.
Dabei ging es um die beiden klassischen Zahlungsarten Rechnung und Bankeinzug.
Heute wollen wir noch bei den Klassikern der Zahlung bleiben, dieses Mal geht es einerseits um die beiden vor der Warenübergabe wirksam werdenden Zahlungsarten Vorkasse und Nachnahme und des weiteren um die Kreditkartenzahlung.

3. Zahlung per Nachnahme
Die Zahlung per Nachnahme gibt dem Händler eine große Sicherheit, denn die Ware wird dem Kunden erst übergeben, wenn dieser an den Zusteller bezahlt.
Diese Sicherheit hat allerdings ihren Preis:
Mit der Zahlung an den Zusteller wird eine Nachnahmegebühr erhoben, die der Kunde zu zahlen hat. Da eine Vorabzahlung bei der Aufgabe des Paketes nicht möglich ist, wird diese Zahlungsart für Kunden natürlich recht unattraktiv. Deshalb sollte man sich als Händler, wenn man diese Art der Zahlung anbieten möchte für den Bonus der Sicherheit überlegen, ob man dem Kunden nicht schon bei der Wahl von Nachnahme einen kleinen Rabatt auf die Bestellsumme gibt.

4. Vorkasse
Ähnlich gestaltet sich dies bei der Vorkasse.
Für den Händler ergibt sich der Vorteil der Sicherheit, für den Kunden aber der Nachteil der Zahlung, bevor er die Ware erhalten hat – und hier sogar, bevor er sicher sein kann, dass der Händler auch liefert.
Um beim Kunden Vertrauen zu erzeugen bieten sich auch hier kleine Nachlässe an, oder die Zertifizierung des eigenen Shops durch Gütesiegel wie zum Beispiel von Trusted Shops oder dem TÜV.

5. Kreditkartenzahlung
Die Kreditkartenzahlung gilt als sicher – zumindest für den Händler.
Viele Kunden sind allerdings bei der Angabe ihrer Kreditkartendaten im Web immer noch skeptisch – aber auch hier nimmt die Akzeptanz weiter zu.
Was hingegen viele Händler (und auch Kunden zum Glück) nicht wissen, ist dass man Kreditkartenzahlungen fast genauso lange zurückgehen lassen kann wie Bankeinzüge.
Eine absolute Sicherheit ist also auch hier für den Händler nicht gegeben, aber gegenüber dem Bankeinzug fällt zumindest das Unterdeckungsrisiko des Kontos weitestgehend weg.
Dafür kosten Kreditkarten den Händler aber einerseits Gebühren, andererseits erfolgt die Gutschrift der Zahlung, je nach Anbieter, um bis zu 4 Wochen verzögert nach der Buchung.